
Zehn aktuelle CD-Veröffentlichungen nahm sich Hobbykritiker Ole von Beust für die Rubrik „Plattengericht“ vor. Mit seinen überraschend harschen Urteilen beweist er sich als rigoroser „Richter Gnadenlos“. Als „nervige Britpop-Dudelei“ bügelte er etwa Kate Nashs neues Album „My Best Friend Is You“ ab. „Dieses Album könnte der Hit auf jeder Pyjama-Party werden: zum Einschlafen“ lautet wiederum sein Urteil über das neue Werk von Johnossi.
Dem schwulen Techno-Fleischberg Rummelsnuff rät Ole nach Prüfung der neuen Platte „Sender Karlshorst“, sich künftig doch lieber weiter aufs Muskeltraining zu konzentrieren. Die Musik von Nada Surf hingegen ist für Hamburgs ersten Mann „etwas langweilig dahergesungen, aber sonst okay zum Autofahren“.
Lediglich über das neue Album der US-Band Hole hatte Ole von Beust ein lobendes Wort. „Wusste gar nicht, dass Courtney Love so gut singen kann. Außerdem gefällt mir die Gitarre ganz gut. Find ich gut!“, lautet sein Urteil über das aktuelle Hole-Album „Nobody’s Daughter“.
Vielleicht liegt’s auch daran, dass Ole von Beusts Musikgeschmack doch eher retro orientiert ist. Seine Alltime-Favourites sind nach eigenen Angaben Bob Dylans “The Freewheelin“, Al Stewarts „Time Passages“ und Paul Simons „There Goes Rhymin’ Simon“.
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