
„Arne ist nicht schwul, und ich bin mir sicher, dass er der Letzte wäre, der nicht dazu stehen würde!“, schrieb die 31-Jährige am Donnerstag in einem offenen Brief in der Berliner Tageszeitung „B.Z.“. „ Was ich an der ganzen Diskussion als am Schlimmsten empfinde, ist die Art und Weise, in der über das Thema gesprochen wird“, klagt die Designerin, die seit zehn Jahren mit dem Fußballer liiert ist. „Es stellt Homosexualität als etwas Widernatürliches oder Schlechtes dar. Was sagt das über unsere Gesellschaft aus?!“
87.000 Treffer erzielt Friedrich bei Google mit dem Zusatz „schwul“. Doch der 32-Jährige sieht das gelassen. In der Fernsehsendung „rbb-Sportplatz“ sagte er: „Das sind Dinge, mit denen man lebt.“ Es ist nicht das erste Mal, das Friedrich auf die Frage nach seiner sexuellen Orientierung reagiert. Als er vor einigen Jahren einmal ein hinnerk-Cover zu einem Titelthema über Homosexualität im Fußball zierte, inszenierte die „Bild-Zeitung“ eine Geschichte: Angeblich hätten hunderte Liebesbriefe schwuler Männer den Kicker via hinnerk erreicht, hieß es damals. Dies war frei erfunden, zudem hatte sich hinnerk damals ausdrücklich nicht an Spekulationen über eine angebliche Homosexualität des Spielers beteiligt. Auch sein Management reagierte damals gelassen.
„Es wird immer Menschen geben, die Gerüchte streuen oder Geschichten erfinden“ schreibt seine Freundin jetzt. Sie könne sich die Beweggründe hierfür nicht erklären. „Mir und auch Arne ist es wichtig, dass die Menschen, die uns nah sind, wissen, wie wir sind. Alles andere ist unwichtig. Ich habe keine Lust irgendetwas zu rechtfertigen“, so Rödenbeck.
Arne Friedrich, der nach seiner Vertragsauflösung in Wolfsburg derzeit ohne Verein ist, rät schwulen Spielern nicht zu einem Outing. Dies sei im Fußball nicht einfach: „Wenn man sich da outet, das würde schon auf einigen Gegenwind stoßen. Ich weiß nicht, ob das so richtig wäre.“ Er selbst habe mit dem Thema kein Problem: „Ich habe keinen Spieler erlebt, von dem ich überhaupt meinen könnte, dass der schwul ist, aber wenn es nicht so sein sollte, wäre das auch okay.“
Am Freitag erscheint der neue hinnerk erneut mit einem Titelthema über Schwule und Fußball. Anlass ist das Startschuss-Masters-Turnier Anfang November. Linn Rödenbeck kann sich entspannt zurücklehnen: Arne Friedrich kommt diesmal nicht vor.
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Berichtigt mal etwas auf eurer Seite. Nämlich das Arne Friedrich nach wie vor NATIONALSPIELER IST. Das bestätigt auch immer wieder der DFB.
Zu den Gerüchten, dass Friedrich nicht Schwul ist wissen wie alle. Es gibt eben dumme Menschen die sowas aus frustration über ihr eigenes Leben über andere verbreiten.
Den Brief allerdings hätte sich das blonde Dummchen sparen können. Und ob er glücklich ist....... Das würde er eh nicht anders sagen. Aber wie gesagt, der Arne ist nicht schwul.
Für uns zählt nur, dass er weiter Fußball spielt und eben auch die EM spielen wird.
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