
Bislang steht nur eines Fest: Das Grand-Prix-Finale in Deutschland findet am 14. Mai statt. Auf welche Stadt aber rund 150 Millionen weltweiter Fernsehzuschauer schauen, ist immer noch offen. Bis heute können sch Interessenten beim Norddeutschen Rundfunk bewerben.
Gegenüber der Bild-Zeitung macht Hamburg-Marketing-Chef Thorsten Kausch unmissvertständlich klar: „Wir wollen diese Top-Veranstaltung natürlich haben! Hamburg ist gut aufgestellt und freut sich auf den Contest. Wir erfüllen die Anforderungen zu 100 Prozent. Ganz Hamburg soll begeistert werden.“
Doch wer tatsächlich zum Zuge kommt, ist weiter offen: „Wir werden sehen, welche fernsehtaugliche Halle in den Bewerberstädten zu welchen Kosten verfügbar ist und wie die Verkehrs- und Hotelinfrastruktur beschaffen ist“, erklärt hierzu NDR-Sprecherin Iris Bents.
Dem Vernehmen nach würde Hamburg den Eurovision Song Contest in der neuen Messehalle A1 ausrichten – vor allerdings nur 9000 Zuschauern auf einer 1000 Quadratmeter großen Bühne. Pluspunkt: Die Halle würde sechs Wochen lang bereitstehen, außerdem liegt sie zentral mit guter Anbindung an Hotels sämtlicher Kategorien.
Die endgültige Entscheidung trifft NDR-Unterhaltungschef Thomas Schreiber im September. Dabei dürfte Lokalpatriotismus keine Rolle spielen – entscheidend ist, welche Lösung gleichzeitig kostengünstig und gut ist.
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