
Inzwischen hat sich herausgestellt, dass die Nachricht wohl nicht stimmt. Es soll sich vielmehr um eine gefälschte Mitteilung von unbekannten Frustrierten.
Nichts desto trotz möchten wir euch die „Erklärung“ nicht vorenthalten:
Aus dem Lesben- und Schwulenverband wird der Lesben- und Frauenverband
Der Vorstand des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD) hat am gestrigen Sonntag die Umbenennung in Lesben- und Frauenverband in Deutschland (LFVD) beschlossen. Die Umbenennung soll vom Bundesverbandstag Ende März im Rahmen eines Festaktes vollzogen werden.
Dazu erklärt LFVB-Vorstand Fraufried Bruns:
Der Vorstand des ehemaligen Lesben- und Schwulenverbandes beendet mit der Umwandlung zum Lesben- und Frauenverband in Deutschland (LFVD) die Jahrtausende währende Geschlechtersegregation und -diskriminierung. Im Bewusstsein des rein sozialen Charakters geschlechtlicher Zuschreibungen hat sich der Vorstand dazu entschlossen, der Mitgliedschaft die Überwindung dieses historisch überholten Zustandes zu empfehlen. Die Geschichte der Geschlechtersegregation ist von der Dominanz angeblich männlicher Eigenschaften und der Unterdrückung alles Weiblichen gekennzeichnet. Nicht ohne Grund ist sie von Kriegen, Terror und Völkermord geprägt gewesen. Auch der männliche Homosexuelle spielte dabei eine herausragende Rolle. So wirkte er tatkräftig an der Missachtung lesbischer Frauen bis hin zur Verweigerung ihrer Verfolgung im Nationalsozialismus mit.
Damit muss endlich Schluss sein! Beseelt von der Erkenntnis, dass der einzig mögliche Weg zu einer geschlechterdemokratischen Ordnung in der Überwindung des sozialen Geschlechts liegt und in Anerkennung der historischen Unterdrückung des weiblichen Geschlechts hat sich der Vorstand des LFVD dazu entschlossen, zum Vorreiter bei der Auflösung der sozialen Kategorie des männlichen Geschlechts zu werden. Denn nur so werden quälende Auseinandersetzungen wie die über das Gedenken an die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Lesben zu überwinden sein. Als unübersehbares Zeichen gegen derartige Geschichtsklitterung hat der LFVD-Vorstand am vergangenen Donnerstag anlässlich der geschlechterdemokratischen Neuausrichtung des Berliner Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen im Vorgriff auf seine Umbenennung einen Kranz mit dem Kürzel des künftigen Verbandnamens niedergelegt (siehe Foto).
In den Reihen des LFVD werden traditionell männliche Attribute künftig geächtet sein. Auch die männliche Homosexualität werden wir in unserer Mitgliedschaft überwinden. Unser Ziel ist das einzig wahre soziale Geschlecht: die Frau. Der einst männliche Homosexuelle wird in der Übernahme der weiblichen Geschlechterrolle seine historische Bestimmung wie auch seine private Erfüllung finden. Der Vorstand des LFVD bittet seine einst männlichen Mitglieder, dieser Linie zu folgen, ihre in einer patriarchalen Sozialisation erworbenen Überlegenheitsansprüche aufzugeben und ihr antiquiertes soziales Geschlecht abzulegen. Es lebe das Gender-Mainstreaming!
Do
17
Mai
2012
Fr
18
Mai
2012
Sa
19
Mai
2012
So
20
Mai
2012
Mo
21
Mai
2012
Di
22
Mai
2012
Mi
23
Mai
2012
Do
24
Mai
2012
Fr
25
Mai
2012
Sa
26
Mai
2012
So
27
Mai
2012
Mo
28
Mai
2012
Di
29
Mai
2012
Mi
30
Mai
2012
Do
31
Mai
2012
Fr
01
Jun
2012
Sa
02
Jun
2012
So
03
Jun
2012
Mo
04
Jun
2012
Di
05
Jun
2012
Mi
06
Jun
2012
Do
07
Jun
2012
Fr
08
Jun
2012
Sa
09
Jun
2012
So
10
Jun
2012
Mo
11
Jun
2012
Di
12
Jun
2012
Mi
13
Jun
2012
Do
14
Jun
2012
Fr
15
Jun
2012
Sa
16
Jun
2012
So
17
Jun
2012