
Die SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung Mitte hat das „Hamburg-Kondom“ ins Gespräch gebracht, um die steigende Zahl der sexuell übertragbaren Krankheiten einzudämmen. „Wir müssen den besorgniserregenden Zahlen des Robert-Koch-Institutes dringend etwas entgegensetzen“, betont der Abgeordnete Tobias Piekatz (25, Foto).
Die Idee zum Einheits-Gummi stammt aus New York, wo seit 2007 jährlich Hunderttausende Verhüterli kostenlos verteilt werden. „Das ‚New York City Condom‘ hat sich aber auch längst zu einer starken und modernen Werbemarke für die Stadt entwickelt und finanziert sich auch über Sponsoren“, erläutert SPD-Fraktionschef Falko Droßmann.
„Die Rückseite der Kondomverpackung soll Unternehmen und Institutionen zur Verfügung gestellt werden“, ergänzt SPD-Kollegin Julia Odebracht. Der Antrag wurde einstimmig verabschiedet, ein Sonderausschuss soll die Einführung des Kondoms auf den Weg bringen. Künftig wird in der Bezirksversammlung also noch oft über die Stadtteilentwicklung in Hamburg-Mitte gesprochen. Und hin und wieder auch über Sex.
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Super Idee!
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